Neue Trends in der italienischen Mode

Neue Trends in der italienischen Mode

Die Modebranche steht nicht still. Es ist eine Branche, die ihr Sortiment zweimal im Jahr erneuert. Es braucht neue Ideen und gute Möglichkeiten, diese umzusetzen. Das Bild der Frau auf der Mailänder Modewoche dieser Saison 2008, die wie immer von vielen Prominenten besucht wurde, ist sanft und provokativ zugleich. Lesen Sie unseren Test, um zu erfahren, welche Elemente einen solchen Doppel-Look erzeugen.

Die Kollektion des Mailänder Modehauses, das mittlerweile in der vierten Generation geführt wird, hat einmal mehr bewiesen, dass sich Haute Couture und Zweckmäßigkeit in Kombination mit Eleganz nicht ausschließen. Die strengen Anzüge von Sipe1 sahen wie immer schön aus. Zarte Kombinationen von Stoffen, Kleider, die entlang des Schlitzes geschnitten sind, und sinnliche Details unterstrichen die natürliche Weiblichkeit ihrer Besitzerinnen. Trotz der Vorliebe der modernen Mode für Mikro-Röcke, blieb Curiel den Röcken in gemäßigter italienischer Länge treu. Zierliche Bustiers mit kostbaren Verzierungen wurden durch flatternde Glockenröcke und spitz zulaufende Röcke aus Baumwoll-Seidengemisch ergänzt. Entworfen für die wahren Damen, wurden diese Sets auf dem Kontrast von Schwarz und Weiß aufgebaut. Der Sexappeal von Curiel lag in dem makellosen blauen, horizontal gestreiften Kleid, das transparente Details nur dort zuließ, wo der Ton stimmte. Für raffinierte Schlichtheit sorgte ein schwarzes, knielanges Kleid mit kontrastierenden weißen Details. Der Abend, der der Fantasie von Signora Curiel entsprungen war, war voller Romantik und Exotik – luftige, bodenlange Kleider in zartem und leuchtendem Rosa, Orange, Kornblume, aus Seidenstoffen mit floralen Mustern und Bildern in Batiktechnik. Das glitzernde Kleid von Aida mit verführerischem Ausschnitt an der Brustlinie war der Höhepunkt eines Triumphes der Klassiker, der von der musikalischen Begleitung der Show begleitet wurde.

Neue Trends in der italienischen Mode

Die Kollektion von Renato Balestra, einem ehrwürdigen Modeschöpfer, erfüllt von der Frische des Frühlingswindes, wurde mit Beifall und Glückwünschen bedacht. Elegante Tagessets im strengen City-Stil umfassten eine für Balestras Kollektionen typische Jacke mit 3/4-Ärmel, eine blaue Spitzenbluse und eine weiße, weich fließende Hose. Zarte Rosatöne wurden mit Jade und Smaragdgrün kombiniert, zu den starken Kontrasten von Schwarz und Weiß gesellte sich rostiges Braun. Handgestickte Intarsien in kontrastierenden Farben wurden exquisit verarbeitet. Lange Stolen, schwerelos und luftig, ergänzten fleischfarbene Chiffonkleider, die exquisit drapiert und ebenfalls mit kostbaren Stickereien verziert waren. Fließende Kleider aus schillernder Seide und leichte Gewänder in meeresfarbenen Tönen sorgten für eine entspannte Atmosphäre, und witzige Handtaschen in Form von Schleifen oder Herzen dazu waren ein Symbol für gute Laune! Ein schmetterlingsähnliches, besticktes und handbemaltes Abendkleid zog alle Blicke auf sich – ebenfalls im Zeichen der Leichtigkeit stehend.

Seine Kollektionen präsentierten nicht nur atemberaubend schöne Modelle, nicht minder wichtig waren gekonnte Techniken, die das subtile Gespür von Schneidern demonstrierten, die die Ideen des Designers verkörpern. Cocktailkleider und Tageskleider bevorzugten eine spitz zulaufende Silhouette. Tuniken mit üppigen Drapierungen strecken die Figur optisch. Feinste Chiffonkleider flattern. Breite Gürtel greifen raffiniert geschnittene Volumenblusen mit Drapierungen und Kimonoärmeln auf. Stolen aus Seidenmikado glänzen mit Bronze und Gold und sind im Ton mit dem Kleid gefertigt. Geschickt arrangierte Chiffontücher in lila und grünen Farben, die am Bustier befestigt sind, flattern in der Brise und erinnern an das Gewand der Vestalinnen. Zu den exquisiten Details, die die Plastique-Modelle von Sarli auszeichnen, gehören tiefe Ausschnitte, die den Rücken freilegen, weiche Schulterlinien, breite Gürtel, die die Taille betonen, lackierte Handschuhe und luxuriöse Stickereien. Die meisterhaften schwarzen Applikationen auf dem fleischfarbenen Tüll, die besonders auf dem Dekolleté-Rücken erotisch aussahen, wirkten eher wie Tätowierungen. Die Perlenstickereien und Spitzenärmel sowie die zarten Applikationen, die geschlossene Kleider zierten, sahen unglaublich modern, elegant und verführerisch zugleich aus und weckten Assoziationen an den Film „In the Mood for Love“.